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TV-Schnee

Welcher TV-Schnee fällt gerade auf meinem Screen? TV und Film-Blog aus der S-Perspektive.

Donnerstag, Juli 20, 2006

Alle und alles für

...die . Den Beweis haben wir mutigen Volunteer Mädels hier angetreten. Nachdem die FIFA uns ja absichtlich mit so knappen Höschen ausgestattet hatte, dass Bücken quasi den gesamten Äquator frei legte, hätten die Damen und Herren auch noch den letzten Schritt tun können: Den FIFA String - zum raushängen lassen. Man stelle sich vor, bei einer waghalsigen Bückaktion, nach dem Media-Guide oder so, wäre das Logo eines Wäschherstellers zu sehen gewesen, der (Hilfe!) nicht Sponsor war??? Oh Gott!!!! Sakrileg! Dann wäre doch glatt noch einer mit dem Klebeband gekommen, um das unzüchtige Logo zu bedecken??? Vielleicht war gerade das die Absicht...

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Dienstag, Juli 18, 2006

Butt it like Zidane

Diese Links liegen schon seit einiger Zeit in meinem Postfach rum und waren jetzt auch schon in allen Medien. Trotzdem hier noch mal das Zidane Spiel und der neue Trend. 2010 isser unser!

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Samstag, Juli 15, 2006

...wech isser

...der Klinsi. Dann ist das eben so! (Ich habe mich erfolgreich abgeregt.) Jogi Löw ist schließlich ne gute Wahl und wir wollen mal hoffen, dass dann auch das Ziel Europameisterschaft in zwei Jahren erreicht wird. Debbie Klinsmann soll ja angeblich gesagt haben, dass aufzuhören allein KlinsMANNS Entscheidung wäre - aber so ne KlinsFRAU hat ja weibliche Mittel und Wege... na ja. Wahrscheinlich macht es Jürgen Klinsmann sogar richtig. Jetzt kommt wieder der Alltag und bei x-Millionen Bundestrainern in Deutschland (oder wiedviele Leser hat die Bild-Zeitung), kann man ja eigentlich nur verlieren. Nach diesem Hochgefühl mit erhobenem Kopf rauszugehen, ist sicherlich der beste Abschluss. Er hat eine eiserne Regel des Showgeschäfts beherzigt: Er geht, wenn's am schönsten ist. Merci, Klinsi!

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Mittwoch, Juli 12, 2006

Die Yoko Ono des deutschen Fußball

...ist Debbie Klinsmann Manchmal wird jemand wiedergeboren, der noch gar nicht tot ist. In diesem Fall ist es Debbie Klinsmann, die offensichtlich vom Geiste Yoko Onos besessen ist und sonit die Lichtgestalt des deutschen Fußballs dazu gebracht hat, sich von uns abzuwenden. So und jetzt nehmen wir mal den Pathos-Mode raus. Nachdem Klinsmann nach der WM um ein paar Tage Bedenkzeit gebeten hat, um eine Weiterverpflichtung mit seiner Familie zu diskutieren, ist Debbie=Yoko bis jetzt eine sinnige Vermutung. Was sollen wir denn jetzt tun? WM vorbei? Klinsi weg? Scheiße!!! Ich denke, dass ist im momentanen nationalen WM-Blues der Supergau. Noch dazu haben die Amis unseremKlinsi ein verdammt gutes Angebot gemacht. Es kann doch nicht angehen, dass unserKlinsi die Nationalmannschaft eines Landes trainiert, in dem Fußball Soccer genannt wird??? Soccer ist schließlich was für Mädchen – in Europa spielt man Football! Die da drüben denken darüber hinaus, wir müssten uns Berichtigungen ihrerseits gefallen lassen "It's Soccer, not football"… sagte letztens ein Bekannter. Schon klar! Fußball ist älter als ihr ver#%&§§ Land und die meinen, die hätten da irgendwie was zu melden? Oder in diesem Fall – versuchen sie es zu kaufen. Diese grenzenlose Arroganz regt mich schon genug auf und dann wollen sie auch noch das neues Nationalheiligtum? AAAAAAAAAAAAQ!!!!!! Regt mich total auf!!!! Jaul & Zähneklapper!!!! (Pathos war doch nicht draußen – geht auch gerade nicht…) Trotz allem finde ich, wenn Klinsi jetzt die Amis trainiert, wäre das nach dieser WM für alle Fans ein Schlag ins Gesicht. Heute will Klinsmann in einer Pressekonferenz um 11.30 Uhr mehr sagen – bis dahin versuche ich mich abzuregen. Weitere Links dazu: Financial Times Deutschland Netzzeitung

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Samstag, Juni 24, 2006

Autofähnchen

Sehr nettes Blog: Die Welt zu Gast bei Autofähnchen. Ansonsten geht der Wahnsinn weiter...

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Donnerstag, Juni 22, 2006

Holland gegen Argentinien

Das einzig erwähnenswerte an diesem Spiel ist der Kommentar des ZDF-Reporters in den Nachtnachrichten: "Die Holländer haben Käse gespielt!" LOL!!!! Ich bewundere den Mann - weil er sich nach dem Spruch zwar das Grinsen verkneifen musste, aber nicht laut losgekichert hat. Leider weiss ich nicht - wer das war - ich fand's aber echt klasse. Zurück zum Fußball - die Argentinier haben auch Käse gespielt. Das kann man ja nicht anders sagen. Die beiden Tabellenführer aus der Gruppe C haben es sich einfach gemacht und die Punkte geteilt. Schön für sie, aber langweilig für die Zuschauer, die bei diesen Teams ein hochklassiges Spiel erwarten konnten. Hoffentlich wird es dann im Achtelfinale etwas spritziger. Um so erfreulicher sind die Kommentare der Auslandspresse über die deutsche Mannschaft.

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Montag, Juni 19, 2006

Kurz geschlumpft

Auch BBC beschäftigt sich mit den Volunteers.

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Sonntag, Juni 18, 2006

Die Schlümpfe sind Mainzelmännchen

...sind die Volunteers der WM. Hellblaues Hemd, dunkelblaue Hose usw. legt den Vergleich mit den niedlichen Comicfiguren nahe. Die blaue Schlumpfuniform hat auch ein enormes Kontaktpotenzial. Viele Unbeteiligte wollen wissen, was man bei der WM so macht und vor allem: "Dürft ihr die Spiele sehen?". Dazu gab es ja gerade einen netten Artikel im Stern, in dem sich eine Phantom-Volunteer(in) darüber beschwerte, dass sie keine Spiele schauen kann. Sollte es wirklich so sein, dass sie es nicht wusste, muss sie wohl taub sein. Ich wurde bei den Auswahlgesprächen und den darauffolgenden Schulungen so ca. 222 Mal darauf hingewiesen, dass man als Volunteer die Spiele nicht automatisch sehen kann. Es sei denn, man hat Dienst im Stadion oder ähnliches. Bei uns im Medienzentrum (SMC) Hannover ist die Stimmung durchweg gut und nicht "beschissen", wie im Stern-Artikel beschrieben. Ich finde es klasse, dass einige der Kollegen extra aus den USA oder aus Mexico angereist sind, um bei der WM dabei zu sein und zu helfen. Klar, oft bekommt man auch zu hören: "Ihr seid ganz schön blöd, weil ihr kein Geld dafür bekommt und die Sportfunktionäre sich eine goldene Nase verdienen." Bla bla bla. Tut mir leid für Zyniker - aber die WM ist eine Zeit für Idealisten. Die Stimmung im Land ist doch klasse - überall ist geflaggt, man traut sich direkt mal, ohne die anerzogenen Skrupel, zu seinem Land zu halten. Patriotismus light, nannte es die Welt am Sonntag. Ich finde es schön! Mir macht es Spaß an etwas so tollem mitzuarbeiten und einfach nur dabei zu sein. Allein im Medienbereich gibt es so viele Aufgaben, die man als Unbeteiligter gar nicht wahr nimmt. Podeste für die Fotografen rein und rausbringen, die Plätze auf der Medientribüne richtig auszeichnen - sonst finden Poschi & Co ihre gebuchten Plätze nicht, bei der Bedienung der ferngesteuerten Kameras helfen, Fotochips zum Einlesen bringen, die Pressekonferenz richtig bestuhlen und die Technik prüfen oder als Notetaker Statements der Spieler aufnehmen und für die offizielle Webseite aufbereiten und und und. Das waren nur einige der Tätigkeiten, die Deutschland in der "Welt zu Gast bei Freunden" besonders bei den Journalisten ins richtige Licht rückt. Wenn alle keine Lust hätten, sich zu engagieren, würde im Endeffekt nichts laufen. Wäre doch schade? Die vielen kleinen blauen Schlümpfe in ganz Deutschland helfen mit, dass alle die WM als Super-Erlebnis feiern können und dass Deutschland im Ausland mal sympathisch rüberkommt. Das ist ja bisher ein ziemliches Manko gewesen und ich denke, da tut sich gerade was. Mit Hilfe der fleissigen blauen Mainzelmännchen: den Volunteers. Und wenn und dann auch noch der Pabst die Daumen drückt - wer weiß, ob es die Jungs nicht sogar packen. Schön wär's ja! In diesem Sinne: GO MAINZELMÄNNCHEN GO! 54 - 74 - 90 - 2006! Weitere nette WM-Artikel: 33 Gründe die WM zu lieben Aus dem Economist: Sportliche Kreativität wider staatliche Planung Haariges Fan-Gesänge

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